Von Mörtelbienen und Esparsetten

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Von Mörtelbienen und Esparsetten

Das BeeAware!-Projekt der Gemeinden Ernen und Binn im Landschaftspark Binntal (Wallis, Schweiz) hat zum Ziel von April bis September ein hohes, vielfältiges und kontinuierliches Blütenangebot für Bienen zu schaffen, Kleinstrukturen als Lebensräume zu fördern und vitale Bienenköniginnen zu züchten, um lokal genügend gesunde Honigbienenvölker aufzuziehen. BesucherInnen des Binntals werden über Honigbienen als Nutztiere und Wildbienen als Wildtiere informiert. Im Rahmen des Projektes wurden bereits verschiedene Ansaaten, wie zum Beispiel der Saat-Esparsette gemacht, einer idealen Blütenpflanze für Mörtelbienen (s. Foto: Schwarze Mörtelbiene, Bau der Brutzelle) die aber auch von anderen Insekten sehr geschätzt wird. Die Gestaltung der Plakate für die Outdoorausstellung am Lernort Bienen schreitet zügig voran. Als nächstes werden verschiedene Biotope für Bienen angelegt und diesen Sommer findet ein öffentlicher Anlass zum Thema „Wunderwelt der Bienen“ statt. Begleitet wird das Projekt von intensiver Öffentlichkeitsarbeit durch den Landschaftspark Binntal und den beiden Projektgemeinden. Der Bienenexperte vor Ort ist Peter Clausen. Er unterrichtet an der pädagogischen Hochschule Brig, ist immer wieder für Umweltbildungsprojekte des Landschaftsparks Binntal unterwegs und ist vor allem ein passionierter Imker und Bienenbeobachter.

Von |2019-07-17T09:44:37+01:0017.07.2019|Projekt|0 Comments

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CIPRA
Die Internationale Alpenschutzkommission CIPRA ist eine nichtstaatliche Dachorganisation mit nationalen Vertretungen und einer regionalen Vertretung in den sieben Alpenländern. Sie vertritt über 100 Verbände und Organisationen. Die CIPRA arbeitet für eine nachhaltige Entwicklung in den Alpen und setzt sich für die Erhaltung des Natur- und Kulturerbes, für die Erhaltung der regionalen Vielfalt und für Lösungen grenzüberschreitender Probleme im Alpenraum ein.

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Die CIPRA setzt BeeAware! in Kooperation mit dem Gemeindenetzwerk «Allianz in den Alpen» und dem Verein «Alpenstadt des Jahres» um. Das Projekt wird von dem Deutschen Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Nuklearer Sicherheit (BMU) und aus Drittmitteln finanziert.